Der Boss

Selbst die Chefetage wischt.

Gemeint ist hier der tatsächliche Boss, im Sinne von der Chef der Firma.

Was hier gemeint ist, ist der Boss höchstpersönlich — der CEO des Unternehmens.

So ist es: Man macht nach einem langen Arbeitstag im Büro die Dating-App auf, und nach ein paar Swipes — da grinst er einem entgegen. Auf einem Plastikpony sitzend.

Die erste Reaktion? Nach links swipen. Aus Neugierde, wie der Chef allerdings Marketing für sich selbst macht, streift der Daumen allerdings nach oben, anstatt nach links, und man sieht das gesamte Profil:

  • Sein Profiltext: „Auf einem Spielplatz reite ich ein rosa Einhorn. Wenn dich das nicht abschreckt, könnten wir zusammen was Großes wippen.“
  • Das nächste Foto? Der Boss, wie er ein Eis schleckt.
  • Gefolgt von: Er in der Umkleide der Mukkibude – das Handtuch gerade unter die Hüfte gebunden.

Der Deal in drei Worten

Seine Antwort auf die von der Dating-App vorgefertigte Frage “Wenn ich in drei Worten beschreiben müsste, wie es ist, mich zu Daten”:

“Schweiß. Spiel. Spannung.”


Gemeinsame Eigenschaften: 

Diese Liste bleibt leer, da man beim Chef eigentlich so wenig wie möglich vom Profil hätte sehen wollen.


Die Unterhaltung (Oder das Fehlen derselben):

Da es unmöglich wäre, den Boss zu liken, kann hier natürlich kein Match zustande kommen. Kein Match, keine Unterhaltung.

Die anstehende Gehaltsverhandlung kann man sich allerdings so vorstellen: 

Man selbst: “Schhh. Halbnackter Boss vorm Badezimmerspiegel. Verschwinde aus meinem Kopf.”


🙅‍♀️ Tinderellas Urteil:

Swipe. Nach. Links.