Wie uns die Wärme anderer durchs Leben trägt.
Manchmal klingelt der Wecker, und noch bevor man die Augen öffnet,
weiß man, dass die To-do-Liste länger ist als der Tag Stunden hat.
Man ahnt Gespräche, die anstrengend werden könnten,
Momente, in denen man sich wünscht, einfach liegen zu bleiben —
geschützt unter der Decke, während draußen die Welt weiterzieht.
Dann — mitten in diesem Gedankengewirr — lauscht man dem Prasseln des Regens gegen die Fensterscheiben
und meint, in seinem Rauschen ihre Stimme zu hören.
Man steht auf, streift sich langsam die Wolljacke über,
und für einen Moment fühlt es sich an,
als lege sich eine vertraute Umarmung um die Schultern.
Im Duft des frisch gebrühten Kaffees liegt ein Hauch ihres Parfums,
eine Erinnerung an ein Lächeln, an Wärme, an Nähe.
Als würde sie sagen: „Du schaffst das.“
Egal, wie der Tag wird, egal welches Wetter kommt,
egal gegen welchen Sturm man sich stemmen muss —
irgendwo da draußen gibt es Menschen, die uns halten. Ihre Wärme ist da, auch wenn sie sich an einem anderen Ort befinden.
Wie eine leise Magie des Lebens, die man spürt
als Gedanke, als Gefühl,
als stilles Stück Zuversicht, das uns trägt,
wenn wir es am meisten brauchen.
Solche Menschen sind da.
Manchmal nur in Gedanken,
manchmal im Herzen,
manchmal einfach im Geräusch des Regens
oder in einem Sonnenstrahl, der kurz durchs Fenster fällt.
Und plötzlich ist der Tag leichter, fast freudig.
Weil man weiss, dass es sie gibt — Menschen, die uns lieben und unterstützen, wer wir sind.
